Manchmal gibt es Tage …

Manchmal – und manchmal auch öfter mal – gibt es Tage, an denen es viel Arbeit für null Honorar gibt. Da telefoniert man wegen eines Jobs, der demnächst losgeht. Dann ruft ein Kunde an und will etwas wissen über einen zurückliegenden Job. Eine Mail kommt rein und will beantwortet werden. Für ein Interview versucht man, einen Ansprechpartner ans Telefon zu bekommen. Dann kommt ein Anruf, ich möge doch bitte die eine Datei von dem Job im letzten Jahr nochmal rausschicken, mein lieber Kunde findet das gerade nicht. Dringend ist es auch.

Also sortiere ich mich durch meine Festplatte durch, nein, nichts zu finden, das ist bereits extern gespeichert, also die externe Festplatte anwerfen, mich dort durch die Ordner durchwühlen, bis die gewünschte Datei gefunden ist, dann ins Mail-Programm, ein Mail-Begleitschreiben zum Dateiversand runtertippen und die Mail mit Anhang auf die Reise schicken.

Mit solchen Verrichtungen ist dann ruckzuck der halbe Tag rum. Neben ein paar kleinen Erledigungen (die aber nicht richtig zu Buche schlagen) auch einige Service-Leistungen für Kunden, die irgendwie zu klein sind und (für sich allein gesehen) viel zu geringen Aufwand erfordern, um diese Mini-Services in Rechnung zu stellen. Nur: in ihrer Gesamtheit summieren sich die vielen kleinen Extras spürbar.

Ärgerlich, wenn dann ein Job auf dem Tisch liegt, der mehrere Stunden ungeteilte Aufmerksamkeit fordert. Am späten Nachmittag damit anzufangen, rentiert sich nicht mehr. Kaum wäre ich im Thema drin, müsste ich auch schon wieder aufhören. Also verschiebt man diesen Job auf morgen. Und hofft, dass dann nicht so viele unbezahlte Gefälligkeiten als Extra-Service auftauchen.

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