Honorare für Texter in der w+v

Der Beitrag ist schon vom letzten Oktober, jetzt beim Sortieren der vielen offenen Tabs ist die passende Gelegenheit gekommen, darauf aufmerksam zu machen. w+v-Chefredakteur Jochen Kalka schreibt über die miesen Honorare für Texter. Lange Jahre wurde nach Tagessätzen abgerechnet, dann kam mehr und mehr die Abrechnung über Stundensätze – häufig auch zu „unmoralischen Angeboten, die weiterlesen…

Billiglöhner und Selbstausbeuter in Agenturen

Soeben entdeckt: ein Artikel in der ZEIT über Billiglöhner und Selbstausbeuter in Agenturen. Als Zusammenfassung ein Appell an die Arbeitgeber, dass „ein fancy Job in einem fancy Unternehmen“ einen realistischen Lohn bringen muss, mit dem es möglich ist, a) über die Runden zu kommen und b) sich gelegentlich etwas leisten zu können. Denn: Wir reden weiterlesen…

Kreative als Kandidaten für Altersarmut

Erst jetzt komme ich dazu, auf ein Interview mit der Arbeitssoziologin Alexandra Manske zu verlinken, das ich vor ein paar Tagen im Freitag entdeckt habe. Darin geht es um ein Buch über freie Kreative und die prekäre (Selbst)Ausbeutung in der Kreativwirtschaft (vor allem Modedesign und in der Kommunikationsbranche), getrieben vom Wunsch nach einer Arbeit ohne weiterlesen…

Kurzmeldungen nach Zwangspause in 2015

Im letzten Sommer habe ich WordPress aktualisiert, aber leider ging damit das Template in irgendein Daten-Nirwana: sobald ich mich einloggen wollte, gab es eine Fehlermeldung. Ich hatte mich irgendwie selbst ausgesperrt, hatte aber blöderweise vorher kein Backup gemacht und überhaupt keine Zeit, mich um irgendwelche technischen Probleme zu kümmern. Mein bisheriger WordPress-Dienstleister konnte sich auch weiterlesen…

Hartz IV für Selbständige

Das könnte für einige Selbständige aus der Kreativ- oder Medienwelt bitter werden: war es bislang möglich, eine selbständige Kümmerexistenz durch Hartz IV aufzustocken, so könnte die Aufstockung künftig auf zwei Jahre befristet werden. Damit soll verhindert werden, dass die Gesellschaft durch Hartz IV völlig unrentable Geschäftsmodelle finanziert. Freelancer, die über zwei Jahre nicht genug Aufträge weiterlesen…

Unbezahlt Content liefern

Der Deutschland-Start der HuffPo hat ja im Vorfeld und gleich anschließend für sehr viel Aufmerksamkeit gesorgt. Beuten sich Journalisten und Blogger aus, wenn sie ohne Honorar oder ähnlichen Gegenwert ihre Artikel kostenlos auf der HuffPo publizieren? Oder bietet die HuffPo ihren Autoren irgendwelche Vorteile? Heute habe ich eine mögliche Antwort auf diese Frage entdeckt: im weiterlesen…

Vermittlungsportale für Freelancer

Auf ZEIT Online ist gerade ein Interview mit Gary Swart erschienen, dem Betreiber eines Vermittlungsportals für Freelancer aus Programmierung, Webdesign, Übersetzung oder Marketing. Im Interview wird die schöne neue Arbeitswelt rund um diese Online-Portale natürlich sehr positiv gezeichnet. Bei Aussagen wie “89 Prozent der Auftraggeber sagen, dass Onlinearbeit ihre Unternehmen wettbewerbsfähiger macht” denke ich sofort: weiterlesen…

Warnung vor dem „Content-Strich“

Ist zwar schon ein paar Tage alt, aber dennoch aktuell: die Warnung des freischaffenden Journalisten Andreas Lerg vor dem Content-Strich. Dabei warnt er nicht nur vor den üblichen Verdächtigen, also den reinen Textcontent-Portalen, wo Auftraggeber für wenige Cents ein Heer schon Auftragsschreibern beschäftigt halten. Nein, auch der Verlag Norman Rentrop scheint sich nun in den weiterlesen…

Glücklich mit künstlerischer Arbeit

Nun ist’s … nein, nicht amtlich, aber wissenschaftlich belegt: wer kreativ und selbstbestimmt arbeitet, ist glücklicher. Und das sogar bei hoher Arbeitsbelastung und miesem Einkommen. Das haben Daten aus dem sozio-oekonomische Panel (SOEP) ergeben. Wer das ganz genau nachlesen will, sollte der englischen Sprache einigermaßen mächtig sein – hier geht’s zum Abstract der Studie. Allen weiterlesen…

Ratgeber für prekäre Lebenslagen

Neben ver.di scheint auch der DGB zu begreifen, dass „Selbständige“ oder „Unternehmer“ nicht automatisch diejenigen sind, die die armen und schützenswerten Arbeitnehmer ausbeuten. Sondern dass im Fall von „Solo-Selbständigen“ die Selbstausbeutung die Unternehmer eher selbst trifft. Jedenfalls gibt es nun seit Februar einen Ratgeber für Selbständige in prekärer Lage. Der „Ratgeber Selbstständige – Soziale Sicherung weiterlesen…