Nochmal: Corona für Kreative

Bei der letzten großen Wirtschaftskrise im Jahr 2008 habe ich gemerkt, wie schnell Unternehmen ihre Werbebudgets im Angesicht einer Krise zusammenstreichen. Mir ist damals mein Hauptkunde verloren gegangen, das war ziemlich bitter. 2008 hieß es für Kreative aus der Werbebranche, den Gürtel eine ganze Weile enger schnallen. Aber natürlich trifft eine Wirtschaftskrise auch Kreative aus weiterlesen…

Was bedeutet Corona für die Kreativwirtschaft?

Die Buchmesse und die Tourismus-Messe sind abgesagt worden, aber das ist nur die Spitze des Eisbergs. Auch andere Wirtschaftszweige wie zum Beispiel Event-Veranstalter, Hotellerie oder Gastronomie spüren bereits die ersten Auswirkungen des Corona-Virus. Aber wie steht es um die Kreativwirtschaft? Wie schätzen Kreative die Lage ein?

Umfrage: Honorare für freie Journalisten

Ein Fachjournalist aus Bayern hat mir eine Ausgabe des BJV-reports geschickt. Darin ein Beitrag über eine Umfrage zu den Honoraren bzw. den Jahresumsätzen von freien Journalisten. Da nur 163 Journalisten an der Umfrage teilgenommen haben, ist die Umfrage sicherlich nicht repräsentativ, gibt aber dennoch einen prägnanten Einblick in die Branche. Von den 163 Befragten sind weiterlesen…

Kreative als Kandidaten für Altersarmut

Erst jetzt komme ich dazu, auf ein Interview mit der Arbeitssoziologin Alexandra Manske zu verlinken, das ich vor ein paar Tagen im Freitag entdeckt habe. Darin geht es um ein Buch über freie Kreative und die prekäre (Selbst)Ausbeutung in der Kreativwirtschaft (vor allem Modedesign und in der Kommunikationsbranche), getrieben vom Wunsch nach einer Arbeit ohne weiterlesen…

Mindestlohn für Solo-Selbständige?

Tja, für Angestellte im Niedriglohnbereich will die GroKo (sofern sie tatsächlich zustande kommt) den Mindestlohn einführen. Leider gibt es mit den Solo-Selbständigen dann immer noch eine große Gruppe von Menschen, die nach dem Abzug ihrer Kosten und bei Umlegung ihrer Einnahmen auf die Arbeitszeit unter diesem Mindestlohn liegen. Das betrifft nicht nur die Selbständigen in weiterlesen…

Armut als Lebensstil: das prekäre Leben

Auf Bildblog gefunden und gleich aufgesucht: ein sehr lesenswerter Artikel über einen Lebensstil in prekären Verhältnissen, auch wenn es um prekäre Angestellten-Verhältnisse geht, aber die Grenze zum selbstausbeutenden Freelancer sind in diesem Bereich fließend. Kernsätze aus dem Artikel: „Wir bieten Ihnen ein junges, kreatives Team mit flachen Hierarchien und einen eigenen Mac-Arbeitsplatz.“ Ich habe nichts weiterlesen…

Glücklich mit künstlerischer Arbeit

Nun ist’s … nein, nicht amtlich, aber wissenschaftlich belegt: wer kreativ und selbstbestimmt arbeitet, ist glücklicher. Und das sogar bei hoher Arbeitsbelastung und miesem Einkommen. Das haben Daten aus dem sozio-oekonomische Panel (SOEP) ergeben. Wer das ganz genau nachlesen will, sollte der englischen Sprache einigermaßen mächtig sein – hier geht’s zum Abstract der Studie. Allen weiterlesen…

Ratgeber für prekäre Lebenslagen

Neben ver.di scheint auch der DGB zu begreifen, dass „Selbständige“ oder „Unternehmer“ nicht automatisch diejenigen sind, die die armen und schützenswerten Arbeitnehmer ausbeuten. Sondern dass im Fall von „Solo-Selbständigen“ die Selbstausbeutung die Unternehmer eher selbst trifft. Jedenfalls gibt es nun seit Februar einen Ratgeber für Selbständige in prekärer Lage. Der „Ratgeber Selbstständige – Soziale Sicherung weiterlesen…

SPON über Freie in der Krise

Hah! Endlich! Auch Spiegel Online nimmt sich heute des Themas “Freie und ihre Honorare” an. Die Krise hat die Freien mehr gebeutelt als die Angestellten (ist ja auch klar, das ist ja ein Teil des “unternehmerischen Risikos”, das eigentlich in der Kostenkalkulation berücksichtigt sein sollte, aber selten ist), ein Drittel verdient nun weniger. Während aber weiterlesen…