Geld – und woher es kommt

Da bin ich dieser Tage über einen interessanten Artikel gestolpert, in der der Frage nachgegangen wird, wieso sich so etwas wie Geld entwickelt hat. Früher gab es den Tauschhandel à la ‘eine Ziege gegen fünf Säcke Getreide’ oder so ähnlich. In einer Studie von Wirtschaftswissenschaftlern der Uni Basel wurde jetzt aber nicht dieser materielle Tauschhandel Weiterlesen …

Vermittlungsportale für Freelancer

Auf ZEIT Online ist gerade ein Interview mit Gary Swart erschienen, dem Betreiber eines Vermittlungsportals für Freelancer aus Programmierung, Webdesign, Übersetzung oder Marketing. Im Interview wird die schöne neue Arbeitswelt rund um diese Online-Portale natürlich sehr positiv gezeichnet. Bei Aussagen wie “89 Prozent der Auftraggeber sagen, dass Onlinearbeit ihre Unternehmen wettbewerbsfähiger macht” denke ich sofort: Weiterlesen …

Armut als Lebensstil: das prekäre Leben

Auf Bildblog gefunden und gleich aufgesucht: ein sehr lesenswerter Artikel über einen Lebensstil in prekären Verhältnissen, auch wenn es um prekäre Angestellten-Verhältnisse geht, aber die Grenze zum selbstausbeutenden Freelancer sind in diesem Bereich fließend. Kernsätze aus dem Artikel: „Wir bieten Ihnen ein junges, kreatives Team mit flachen Hierarchien und einen eigenen Mac-Arbeitsplatz.“ Ich habe nichts Weiterlesen …

Kein Geld für die Krankenversicherung übrig?

Selbständige sind krankenversicherungspflichtig, aber es gibt eine hohe Zahl von Selbständigen, die nicht in der Lage sind, ihre Krankenversicherung auch tatsächlich zu zahlen. Bei einigen sind Tausende von EUR an Rückständen aufgelaufen (die bislang durch hohe Schuldzinsen überproportional schnell weiter angestiegen sind), was eine geordnete Absicherung für den Krankheitsfall unmöglich machte. Durch eine Gesetzesänderung soll Weiterlesen …

Praktikanten wehren sich

Hihi, das gefällt mir: ein Praktikant, der sich zunächst auf ein Praktikum bewerben will und dann stattdessen eine Nicht-Bewerbung schreibt, als er das Praktikantengehalt entdeckt. SPON berichtet darüber. 250 EUR im Monat sind für Praktikanten – wie heißt es so schön? – zu viel zum Leben und zu wenig zum Sterben. Allen Praktikanten ist zu Weiterlesen …

Warnung vor dem „Content-Strich“

Ist zwar schon ein paar Tage alt, aber dennoch aktuell: die Warnung des freischaffenden Journalisten Andreas Lerg vor dem Content-Strich. Dabei warnt er nicht nur vor den üblichen Verdächtigen, also den reinen Textcontent-Portalen, wo Auftraggeber für wenige Cents ein Heer schon Auftragsschreibern beschäftigt halten. Nein, auch der Verlag Norman Rentrop scheint sich nun in den Weiterlesen …

Das Prekariat wartet auch auf Schauspieler

Fünf Tage arbeiten für einen Arbeitstag, der für die Rentenkasse zählt – keine gute Relation. Aber offensichtlich der Normalfall bei Schauspielern. Eine Schauspielerin will jetzt dagegen klagen, weil weniger als 900 EUR Rente zu wenig ist und weil ein Heer von verarmten Schauspielern zu erwarten sei. Mein Fazit: nicht nur Schauspieler, sondern auch ganz viele Weiterlesen …

Freiberufler ist nicht gleich Freiberufler (bei den Honoraren)

Ein Bekannter hat mich auf einen Artikel in der ZEIT aufmerksam gemacht, zum Thema Berufseinstieg in der Kreativbranche. Den Artikel selbst finde ich eher larifari, da werden einfach nur ein paar Tipps oberflächlich abgespult. Aber gut war der Kommentar Nr. 21, in dem darauf hingewiesen wird, dass ein Großteil der  Freischaffenden, Architekten, Ärzte, Juristen, Steuerberater Weiterlesen …

Glücklich mit künstlerischer Arbeit

Nun ist’s … nein, nicht amtlich, aber wissenschaftlich belegt: wer kreativ und selbstbestimmt arbeitet, ist glücklicher. Und das sogar bei hoher Arbeitsbelastung und miesem Einkommen. Das haben Daten aus dem sozio-oekonomische Panel (SOEP) ergeben. Wer das ganz genau nachlesen will, sollte der englischen Sprache einigermaßen mächtig sein – hier geht’s zum Abstract der Studie. Allen Weiterlesen …