Wiesn-Wirt müsst ma sei

Gerade in der Presse über die Preisentwicklung auf dem Oktoberfest gelesen. Traumhaft, dieser Preisanstieg: 1985 kostete ein Maß Bier umgerechnet 3,90 Euro. 24 Jahre später sind es im Durchschnitt knapp 8,45 Euro. Und beim weiteren Herumstöbern bin ich auf einen SZ-Artikel vom Vorjahr gestoßen, in dem diese Rechnung aufgemacht wird: 1950 kostete ein Maß Bier Weiterlesen …

Ganz frei und ganz ohne Mindestlohn

Ein Kollege hat mir einen Link geschickt auf einen Presse-Artikel, nach dem Journalisten in den USA die größten Verlierer der Wirtschaftskrise sind. Während im letzten Jahr die Zahl der Arbeitsplätze allgemein um acht Prozent gesunken ist, sind im Journalismus 22 Prozent der Arbeitsplätze verloren gegangen. Insgesamt haben damit 35.000 Journalisten ihren Job verloren. In Deutschland Weiterlesen …

Die Prekären sind viel zu still

Gerade in einem ZEIT-Artikel gelesen: bislang trifft die Wirtschaftskrise wohl noch nicht mit voller Wucht auf die immer noch recht breite Mittelschicht (abgesehen von lautstark demonstrierenden Mitarbeiter von Opel und anderen großen Unternehmen in Schieflage), sondern vorerst nur auf: a) Beschäftigte mit geringer Qualifikation und b) die Selbständigen. Und hier dann eine Zahl, die mich Weiterlesen …

Was für ein Stundensatz

Auf einer Journalisten-Seite (nein, ich sage jetzt nicht welche) gibt es in der Auftragsbörse gerade DAS Wahnsinnsangebot für Schreiberlinge (nein, ich verrate jetzt nicht den Link) zu den Themen „Vorsorge gegen den Klau von Daten“ und fürs „gesunde Altern“. GESUCHT WERDEN:  „fachkundige“ (!) Autoren, für die Zielgruppe der interessierten Laien, „die sich ausführlich und fundiert Weiterlesen …

Fair? Oder eher Dumpinglohn?

Auf einer Journalismus-Website wird nach Autoren für Ratgeberliteratur gesucht, jeweils mit 110 Seiten zu den Themen „Müllvermeidung, Recycling, Second Hand und Co.“, „Schutz vor Elektrosmog“ und „Unterhaltungselektronik – richtig auswählen, multimedial genießen“ 110 Seiten? Das sieht nach richtig viel Arbeit aus. Und wie wird es vergütet? Pro Buch mit 1.534,- Euro. Pro Seite also mit Weiterlesen …

Hohe Honorare

Da ich vielleicht demnächst anwaltlichen Rat brauche, habe ich nach Anwälten für ein bestimmtes Fachgebiet gesucht, und bin in zwei Websites auf Stundensätze gestoßen: der eine Anwalt verlangt 180,- Euro pro Stunde, der andere liegt bei einem Stundensatz von 200,- Euro. Hoppla. Das hat mir ein wenig zu denken gegeben. Der gemeine Freie aus der Weiterlesen …

Die Krise nutzen

Bei einem Kunden habe ich gelegentlich mit den Themen Studium, Beruf und Karriere zu tun, deshalb lese ich, was mir an interessanten Artikeln unterkommt. Diese Woche gab es einen Artikel auf Spiegel Online, der eigentlich auf angestellte Mitarbeiter gemünzt ist. Aber der Ansatz dahinter passt natürlich auch hervorragend zu Freelancern. Nämlich die Krise zu nutzen, Weiterlesen …

Frist bei Urheberrecht läuft

(28, 2, ‘2008-12-03 22:54:03’, ‘2008-12-03 20:54:03’, ‘Wichtig für Urheber (Autoren, Journalisten, Grafiker, Fotografen u.a.), die zwischen dem 1.1.1966 und dem 1.1.2008 Verträge zur Übertragung von Nutzungsrechten abgeschlossen haben: wenn in diesem Vertrag umfassende Rechte eingeräumt wurden, also „alle Rechte“ überlassen wurden, dann galt hier eine ganze Weile, dass dieses Recht nicht automatisch auf Nutzungsarten überging, Weiterlesen …

Unglaublich!

Gerade gefunden: ein Job-„Angebot“ auf Journalismus.com, in dem unglaubliche 0,05 Euro pro Wort geboten  werden. Für dieses großzügige Honorar ist aber auch einiges gefordert, die suchen nämlich (für die dort genannte Website www.wifi-senioren.de?) „eine/n freiberufliche/n Wirtschaftsjournalistin/en mit Kenntnissen aus dem Bereich Vorsorge“. Aha. Also bitte kein Feld-/Wald-/Wiesenschreiber, sondern jemand mit Wissen und Erfahrung. Denn nach Weiterlesen …