Warnung vor dem „Content-Strich“

Ist zwar schon ein paar Tage alt, aber dennoch aktuell: die Warnung des freischaffenden Journalisten Andreas Lerg vor dem Content-Strich. Dabei warnt er nicht nur vor den üblichen Verdächtigen, also den reinen Textcontent-Portalen, wo Auftraggeber für wenige Cents ein Heer schon Auftragsschreibern beschäftigt halten. Nein, auch der Verlag Norman Rentrop scheint sich nun in den Weiterlesen …

Journalisten nicht als Bittsteller behandeln

Habe soeben auf kress.de eine Zusammenfassung eines Vortrags von Matthias Spielberg gelesen, in dem es um die wirtschaftliche Lage von freien Journalisten, das Verhältnis “nach Gutsherrenart” von Verlagen zu ihren Freien und die wachsende Unlust der Freien geht, sich das alles noch bieten lassen zu müssen. Dazu noch ein Verweis auf den Artikel von Stefan Weiterlesen …

Stundenlohn einer Putzfrau

Auf Journalismus.com ist gerade ein Job-Angebot online, einer der Leser hat das Vergütungsmodell im Kommentar hinterlegt: 100 – 150 Wörter: 1,50 €151 – 200 Wörter: 2,00 €201 – 250 Wörter: 2,50 €251 – 300 Wörter: 3,00 €300+ Wörter: 3,50 € Der nächste Kommentator berichtet, eine PR-Agentur zahle für 250 Wörter 40 € – verglichen mit Weiterlesen …

Wiesn-Wirt müsst ma sei

Gerade in der Presse über die Preisentwicklung auf dem Oktoberfest gelesen. Traumhaft, dieser Preisanstieg: 1985 kostete ein Maß Bier umgerechnet 3,90 Euro. 24 Jahre später sind es im Durchschnitt knapp 8,45 Euro. Und beim weiteren Herumstöbern bin ich auf einen SZ-Artikel vom Vorjahr gestoßen, in dem diese Rechnung aufgemacht wird: 1950 kostete ein Maß Bier Weiterlesen …

Ganz frei und ganz ohne Mindestlohn

Ein Kollege hat mir einen Link geschickt auf einen Presse-Artikel, nach dem Journalisten in den USA die größten Verlierer der Wirtschaftskrise sind. Während im letzten Jahr die Zahl der Arbeitsplätze allgemein um acht Prozent gesunken ist, sind im Journalismus 22 Prozent der Arbeitsplätze verloren gegangen. Insgesamt haben damit 35.000 Journalisten ihren Job verloren. In Deutschland Weiterlesen …

Was für ein Stundensatz

Auf einer Journalisten-Seite (nein, ich sage jetzt nicht welche) gibt es in der Auftragsbörse gerade DAS Wahnsinnsangebot für Schreiberlinge (nein, ich verrate jetzt nicht den Link) zu den Themen „Vorsorge gegen den Klau von Daten“ und fürs „gesunde Altern“. GESUCHT WERDEN:  „fachkundige“ (!) Autoren, für die Zielgruppe der interessierten Laien, „die sich ausführlich und fundiert Weiterlesen …

Fair? Oder eher Dumpinglohn?

Auf einer Journalismus-Website wird nach Autoren für Ratgeberliteratur gesucht, jeweils mit 110 Seiten zu den Themen „Müllvermeidung, Recycling, Second Hand und Co.“, „Schutz vor Elektrosmog“ und „Unterhaltungselektronik – richtig auswählen, multimedial genießen“ 110 Seiten? Das sieht nach richtig viel Arbeit aus. Und wie wird es vergütet? Pro Buch mit 1.534,- Euro. Pro Seite also mit Weiterlesen …

Hohe Honorare

Da ich vielleicht demnächst anwaltlichen Rat brauche, habe ich nach Anwälten für ein bestimmtes Fachgebiet gesucht, und bin in zwei Websites auf Stundensätze gestoßen: der eine Anwalt verlangt 180,- Euro pro Stunde, der andere liegt bei einem Stundensatz von 200,- Euro. Hoppla. Das hat mir ein wenig zu denken gegeben. Der gemeine Freie aus der Weiterlesen …

6 Fragen an Jürgen Schrödl, Vorsitzender des Fachverbands Freier Werbetexter (FFW) Wer bist du und was machst du? Ich arbeite als freier Konzeptioner und Werbetexter in Leipzig. Mit dem Thema Werbung bin ich nunmehr insgesamt 20 Jahre beschäftigt. Als freier Texter arbeite ich seit 1999, also seit knapp 10 Jahren. 2002 bin ich Mitglied im Weiterlesen …

Unglaublich!

Gerade gefunden: ein Job-„Angebot“ auf Journalismus.com, in dem unglaubliche 0,05 Euro pro Wort geboten  werden. Für dieses großzügige Honorar ist aber auch einiges gefordert, die suchen nämlich (für die dort genannte Website www.wifi-senioren.de?) „eine/n freiberufliche/n Wirtschaftsjournalistin/en mit Kenntnissen aus dem Bereich Vorsorge“. Aha. Also bitte kein Feld-/Wald-/Wiesenschreiber, sondern jemand mit Wissen und Erfahrung. Denn nach Weiterlesen …